Eine schmerzende Traurigkeit zieht in den Tag. Ein Tag zum durchbrechen, zum zweiteilen. Zuviel von allem und zu wenig vom Guten. Morgens schon als Erster an der Erde kratzen. Abends als Erster gehen um sich zu entfernen. Diese traurigen Tage, unbenutzbare Zeit, sind roh und wild, rauh und spröde, gut und schlecht. Diese Tage sind Einerlei, sind Schmerz und Wut. Aber vor diesen Tagen und nach diesen Tagen kommt wieder eine große, überwältigende Freude. Eine Liebelei, eine freundliche Umarmung. Tage voller Leben, voller Lust, voller Liebe. Diese rohen Tage aber, sind nötige Tage, um diese anderen Tage möglich zu machen, sind wichtige Auswege aus Ausweglosem und Eingänge in bittersüße Traurigkeiten.
Alle Posts, die sich unter dem Jahr 2007 finden, sind das Ergebnis eines kleinen Projektes von mir, in dem ich versuchte, mir jeden Tag eine Frage zu stellen und zu beantworten. Manchmal ist ein Augenzwinkern zu spüren und manchmal auch ein Hauch von Ernst. Ein literarischer Ausflug.
Zauber hin, Zauber her - etwas Neues muss es halt von Zeit zu Zeit geben, auch wenn der Inhalt des Neuen aus Altem besteht. Aber ganz so ist es nicht.
Für diese, meine neue Seite werde ich in der nächsten Zeit tief in mein Archiv steigen und Texte veröffentlichen, die ich im Internet noch nicht zum lesen anbot. Texte aus meiner Jugend, von 1985 bis 2000 zum Beispiel. Ich bin gerade dabei, diese aufzubereiten, und nach und nach werden sie hier auf der rechten Seite verlinkt sein.
Auch in mein Fotoarchiv werde ich mal schauen, und Bilder suchen, die noch nicht zu sehen waren - vermischt mit bekanntem.